Unsere Mitgliederreise nach Israel

Ein Reisebericht von Susanne Böttcher

Die Bankreisebegleitung:

  • Susanne Böttcher
  • Leiterin Filialkundenberatung

Unsere Mitgliederreise führte in diesem Jahr in den nahen Osten, in ein Land zwischen biblischer Vergangenheit und moderner Gegenwart. Am 31. März 2019 starteten 29 Mitglieder und Kunden unserer Bank mit Susanne Böttcher, Prokuristin und Bereichsleiterin der Filialkundenberatung für 8 Tage in Richtung Israel.

Wir landeten am Nachmittag in Tel Aviv und wurden von unserem Reiseleiter Dany Walter herzlich empfangen. Mit dem Bus fuhren wir an dann noch weiter bis nach Arad, einer kleinen Stadt am Rande der Negev-Wüste, wo wir für zwei Nächte unser Hotel bezogen. Ausgeruht und gestärkt begann am nächsten Tag der erste Ausflug in die Negev-Wüste mit ihren reichhaltigen Fassetten. Wir wanderten vorbei an beeindruckenden Steilwänden zur Quelle Avdat. Dabei erzählte uns Dany viel über die Visionen des ersten Präsidenten David Ben Gurion und die Nutzbarmachung der Wüste durch Bewässerungssysteme. Der Abend klang bei einem traditionellen Abendessen im Beduinenlager „Kfar Hanokdim” aus.

Am folgenden Tag hieß es früh aufstehen, um den „Ameisen“ – so nannte Dany alle anderen Touristen – auf der Felsenfestung Masada zu entgehen. Spektakulär erheben sich noch heute die Reste der Festung über dem Totem Meer. Selbst die Ruinen des Herodes-Palastes ließen erahnen, welche Anzahl von Gebäuden hier einmal gestanden haben muss. Wir besichtigten Reste von Lagerhäusern, Pferdeställen, einer Kommandantur, Unterkünfte, Badehäuser, Schwimmbecken und Paläste nebst phantastischer Aussicht über die judäische Wüste. Danach fuhren wir mit dem Bus weiter zur Wasseroase „Ein Fescha” und zum Baden an das Tote Meer. Am späten Nachmittag erwartete uns das übliche Verkehrschaos von Jerusalem, durch das uns unser Busfahrer Schrager hervorragend durchschleuste. Nach dem Besuch des Ölberges und einem ersten beeindruckenden Blick über Jerusalem stärkten wir uns im Hotel bei einem reichhaltigen Abendessen und erkundeten anschließend Jerusalem bei Nacht.

Auch tagsüber hatte Jerusalem viel zu bieten: Am Tag vier unserer Reise fuhren wir frühmorgens zur Klagemauer, an der auch einige Gruppenteilnehmer ihre Wünsche für die Zukunft hinterließen. Mögen diese in Erfüllung gehen! Danach folgten wir in den Gassen des Basars dem Kreuzweg Jesu – der Via Dolorosa. Eine besondere Überraschung bot die Besichtigung des „Österreichischen Hospiz”. In einem wundervoll angelegten Garten genossen wir Kaffee und Kuchen. Weiter ging es an diesem Tag in die Gedenkstätte „Yad Vashem” und nach Bethlehem zur Besichtigung der Geburtskirche. Den Abend ließen alle ruhig im Hotel ausklingen.

Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von Jerusalem. Wir fuhren weiter in Richtung Norden zum See Genezareth. Bevor wir in unserem Kibbuz-Hotel ankamen, lag ein weiterer ereignisreicher Tag vor uns. Erstes Ziel war „Bet Sche’am”, eine ehemals große römische Stadt, in der Jesus lehrte und die noch heute mit großartigen Ausgrabungen aufwartet. Für besonderen Spaß sorgte an diesem Tag die Möglichkeit einer Abkühlung während unseres täglichen Mittags-Picknicks. Gestärkt und abgekühlt fuhren wir weiter nach Nazareth, wo wir die Verkündigungskirche mit ihren berühmten Mosaiken besichtigten.

Tag sechs unserer Reise begann mit einer schönen Bootstour auf dem See Genezareth. Danach starteten wir mit unserer Fahrt auf die Golanhöhen, wo wir die Banias-Quelle, eine der Jordan-Quellen, besuchten. Die weitere Fahrt führte uns zu den Heiligen Stätten der Christenheit, der „Brotvermehrungskirche” und hinauf zum Berg der Seligpreisung. Immer beim Besuch der heiligen Stätten dabei: die Bibel. Dany suchte die entsprechenden Bibelverse heraus, die ich als Reisebegleitung gerne vorlas.

Langsam, aber sicher näherte sich unsere Woche in Israel dem Ende und so ging es am Tag sieben wieder zurück in Richtung Tel Aviv, wo wir die Hafenstadt Akko besuchten sowie einen Gang durch die Altstadt und den Basar machten. Beeindruckend auch hier der Besuch der Festungsbauten aus der Zeit der Kreuzfahrer. Weiter ging es auf der Panoramastraße Richtung Haifa und zu den hängenden Gärten des Bahai Tempels, von wo aus wir einen fantastischen Blick auf die in einer schönen Bucht liegende Stadt hatten. Nach dem Besuch des Karmeliter-Klosters fuhren wir zurück in Richtung Tel Aviv, nicht ohne der Einladung unseres Reiseleiters Dany in seinen Garten zu folgen und hier mit Kaffee und Kuchen bewirtet zu werden – ein sehr schöner Ausklang! In Tel Aviv angekommen konnten wir den Abend und den kommenden Vormittag für eigene Erkundungen nutzen, bis es am Mittag wieder mit dem Flieger gen Heimat ging. Es waren für alle erlebnisreiche Tage, die noch lange nachwirken werden.